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Es sind 4 Einträge in der 120. Woche vorhanden. 09.11.2008 - 16.11.2008

19:30:37 13.11.2008 Woche: 121

Fotos aus meinem Zimmer :)

So, jetzt seht ihr endlich mal, wo und wie ich jetzt hause.



Direkt nach dem Einzug: Nur ein paar Möbel, sonst nix.



Klappbett mit Winnie-Puh-Matratze in seiner ganzen Schönheit.




Und hier bevölkert von meinen Sachen - im schönsten Auspackstress.




Und nun endlich fertig: gemachtes Bett ...

... und eingeräumtes Zimmer:



Der ultimative Perú-Kalender - hergestellt von Bettina! ¡muchas gracias, Bettinacha!






Einen kleinen Rundumschlag gibt es hier . Das ist die aktuellste Version, mit Fotos an der Wand.

Letztes Mal editiert: Um 19:53:25 am 13.11.2008

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18:47:44 13.11.2008 Woche: 121

Perlen aus Perú

Man muss hier nicht mal danach tauchen. Hier ein paar schräge Eindrücke, philosophische Perlen und Schönheiten der spanisch-englischen Sprachfreundschaft, die ich Euch keinesfalls vorenthalten will.

1: Das rosarote Geheimnis

Gehört auf einem Spaziergang in der abendlichen Fußgängerzone: "Der rosarote Panther ist weder Männchen noch Weibchen", sagte ein Peruaner fasziniert zu seiner Freundin. "Er ist eine Mischung!"
Aha. Nun, für mich war er immer männlich - aber vermutlich sind wir in Deutschland durch Paulchen Panther als Namen vorbelastet. Im Spanischen kommt tatsächlich erschwerend hinzu, dass es la pantera heißt. Also weibliche Form. Kommen daher die sexualspezifischen Betrachtungen in der Fußgängerzone? Wie dem auch sei: Ich fand, das ist ein schönes Detail für die Kategorie "Unnützes Wissen und Überlegungen, die keiner braucht".

2: Gesund

Gelesen auf einem entgegenkommenden T-Shirt inklusive Besitzer:
"Oralsex verursacht keinen Karies!"
Ah, gut. Jetzt bin ich aber beruhigt ...

3: The mileniun of colecction

Ich bin vorhin CDs kaufen gegangen. Während ich im Regal kramte, stieß ich auf ein wahres Schmuckstück - ich musste mich sehr anstrengen, nicht laut loszulachen, und da CDs hier ungefähr sechzig Cent kosten, habe ich dieses Juwel gleich mitgenommen, um es mit Euch teilen zu können. Es geht dabei nicht um die (teilweise ganz furchtbaren) Lieder, die da vermutlich draufsind, es geht um die äußerst liebevoll gestaltete Trackliste.

Die CD heißt "Baladas USA" und auf der Vorderseite kündigt sie gleich zwei ganz große Stars an: Jhon Lennón (!) und - unübertroffen - Celin di Ón!

Die Trackliste wird eröffnet von Fleetwood Mac (so weit so gut) mit Dreans. Nun ja, dabei mag es sich vielleicht um eine Kreuzung aus dreams und beans handeln - träumende Bohnen sind doch sehr poetisch.

Weiter geht es einer ominösen Band namens Brhothers und dem zweifellos schönen Titel Missing you the righteoas, ich vermute, eine Adaptation aus dem Altenglischen oder vielleicht - der Kombination von Vokaeln nach zu urteilen - aus dem Gälischen. Oder Elbisch. Wer weiß.

Phill (!) Collins brilliert auf dieser CD mit Una Noche Más - ich wusste nicht, dass der gute Mann des Spanischen mächtig ist. Damit ist er aber nicht der einzige.

So haben wir hier außerdem Chris The Burgh (wir wussten es immer: Chris ist eine Burg) mit La Dama De Rojo, Spandau Balle (die natürlich bestimmt nichts mit Spandau Ballet zu tun haben) mit Verdadero Amor und Berlin mit Toma mi aliento. Das ist natürlich einfacher zu schreiben als "Take my breath away".

Der schon erwähnte Jhon Lennon singt Woman und Celin Dion Titanic. Das Lied heißt im Original zwar anders, aber ich finde es eine ganz richtige Entscheidung, auf Celin Di Ón (ganz großartig) nicht mehr Buchstaben als nötig zu verschwenden und es weiß ja auch so jeder, welche Seufzernummer gemeint ist.

Nicht zuordnen kann ich bisher das bandlose Los ojos de Veti. Vetis Augen? Aber wer ist Veti? Dieses Lied bringt mich vielleicht noch dazu, die CD doch anzuhören (aaah, Hilfe).

Träumende Bohnen beschert uns auch Jhonny Hoates mit Shatered Dreans, und kleine Leckerbissen gibt's noch von Paul Young (Everitime you), Foreigner (Waiting for a Girls - da kann wohl jemand nicht genug kriegen) und Los Lobos (We Belong Togenther).

Vielleicht ergeben die überflüssigen Buchstaben auch ein Lösungswort und ich kann das neue Album von Sonia Morales gewinnen? Vielleicht werden manche Lieder auf der CD wirklich auf Spanisch gesungen? (wer's glaubt ...)

Wie auch immer: Diese Perle kann ich bestimmt eines Tages bestbietend bei ibei versteigern. ibey. Oder ... wie hieß es doch gleich?

Letztes Mal editiert: Um 19:02:54 am 13.11.2008

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00:08:55 12.11.2008 Woche: 121

Ein nackter Lucas für Obama?

Da wird sich Barack aber freuen - angeblich hat er ja seinen Töchtern ein Haustier versprochen, sollte er Präsident werden. Eins der Mädels ist aber wohl allergisch auf Hundehaare.

Tjaa, aber es gibt ja den berühmten peruanischen Nackthund - wer sich an Lucas, die persönliche Ratte meiner einstigen Gastfamilie erinnert, weiß, was ich meine. Die Peruaner schwören seit langem darauf, dass dieser Hund der perfekte Begleiter für Kinder ist und auch dann, wenn sie allergisch auf Hundehaare reagieren - aus dem einfachen Grund, dass er so gut wie keine hat.

Der Verein "Amigos del Perro Peruano sin Pelo" hat jetzt Obama offiziell einen kleinen Welpen dieser Rasse angeboten und wartet darauf, dass der künftige US-Präsident annimmt. Für das putzige Kerlchen (ich meine den Hund, nicht Obama) kommt in dem Fall natürlich nur ein Name in Frage: Machu Picchu!

Näheres hier

Letztes Mal editiert: Um 00:12:42 am 12.11.2008

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14:44:25 10.11.2008 Woche: 121

Freiheit ist kein Luxus, Armut kein Verdienst - Mario Vargas Llosa

Gefunden hier .


Mario Vargas Llosa erzählt die Geschichte zweier Familien seines Heimatlandes Peru. Sie zeigen, dass es Auswege aus der Armut gibt und immer wieder jeder seines Glückes eigener Schmied sein kann

Beim Thema Freiheit erinnere ich mich an ein selbstgerechtes Vorurteil aus meinen Jugendjahren. Damals standen sozialutopische Anwandlungen hoch im Kurs. Die Freiheit sei, so hieß es, ein Kind der Privilegien, und dass sie nur den Reichen und Mächtigen zugutekomme, während sie für die Armen nichts als Betrug und Zauberei bedeute, bar jeder Wahrheit und inhaltlichen Substanz. Denn, so haben wir damals lauthals erklärt, wozu sollte die Freiheit denen dienen, die verzweifelt ums nackte Überleben kämpfen. Freiheit zum Verhungern? Freiheit zur Arbeitslosigkeit, Ausbeutung und Marginalisierung?

Diesem überlieferten Trugschluss würde ich gerne entgegentreten. Und zwar, indem ich an zwei konkreten Beispielen, in beiden Fällen Geschichten von Armen aus meinem Land, Peru, aufzeige, wie die Freiheit, ganz im Gegensatz zu jenem Vorurteil, wenn es sie gibt und sie genutzt wird, zu dem Instrument wird, mit dem die Armut am schnellsten und wirksamsten auf die einzig mögliche Art überwunden wird: durch das Schaffen von Reichtum.

Die erste Geschichte handelt von einer Familie, den Añaños. Eduardo und Mirta Añaños hatten einen kleinen Hof am Osthang der Anden, im Inland von Ayacucho. In dem verarmten Departement entstand die maoistische Bewegung Leuchtender Pfad. Gleichzeitig ist es die peruanische Region, die in den 80er-Jahren, der Zeit des Terrors, die meisten Toten und Verschwundenen zu beklagen und die höchsten Sachschäden zu verzeichnen hatte. Dieses Landgut wurde von einer revolutionären Kommandoeinheit überfallen und verwüstet. Das Ehepaar und seine Kinder überlebten unversehrt. Doch womit sollten sie in dem von Terrorismus und Gegenterror geplagten Land mit seinen Tausenden Arbeitslosen und Marginalisierten, die auf der Straße bettelten, ihren Lebensunterhalt bestreiten? Die Añaños analysierten ihre Umgebung und stellten fest, dass es in Ayacucho aufgrund der terroristischen Aktionen keine Erfrischungsgetränke mehr gab. Die Lastwagen von Coca-Cola und Pepsi-Cola aus Lima, die die wichtigste Straße hinauffuhren, wurden fortwährend von Mitgliedern des Leuchtenden Pfades oder von gewöhnlichen Kriminellen überfallen, die sich als Guerilla-Kämpfer ausgaben, woraufhin die betroffenen Unternehmen die Lieferungen einstellten oder in so großen Zeitabständen durchführten, dass die gelieferten Getränke nicht zur Deckung der Nachfrage vor Ort ausreichten. Einer der fünf Söhne von Eduardo und Mirta Añaños, Jorge, von Beruf Agraringenieur, entwickelte eine Formel für ein neues Getränk. Die Familie nahm eine Hypothek auf ihr Haus auf, borgte sich überall Geld und brachte 30 000 Dollar zusammen. Mit diesem Kapital gründete sie 1988 Kola Real und nahm im Hof ihres Hauses die Produktion von Erfrischungsgetränken auf.

Zwanzig Jahre später schätzen die Analysten der Wall Street den Jahresumsatz des Familienunternehmens, das unter derart unsicheren Bedingungen gegründet wurde, auf über eine Milliarde Dollar. Die Experten vertreten die Ansicht, dass es in Peru, Ecuador, Venezuela und Mexiko, in vier zentralamerikanischen Ländern und sogar noch in Thailand zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz für die nordamerikanischen Giganten Coca-Cola und Pepsi-Cola geworden ist. In ihren rund einhundert Vertriebsfirmen in aller Welt beschäftigen die Añaños etwa achttausend Personen.

Die Añaños stehen für einen Kapitalismus, der in Lateinamerika weitgehend unbekannt ist oder bewusst nicht zur Kenntnis genommen wird: ein Kapitalismus des Volkes, der unter einfachsten Bedingungen entsteht, wie bei den durch Krieg oder Dürre oder von Winkeladvokaten von ihrem Land vertriebenen Campesinos oder bei den Arbeitern, die Lohn und Lebensunterhalt verloren haben, weil die Fabriken in Konkurs gegangen oder abgebrannt sind oder geplündert wurden, die sich eine Tätigkeit erfinden mussten, um essen zu können. Die keine Paten haben und selbstständig arbeiten wollen.

Sicher haben dabei nur wenige so viel Erfolg wie die Añaños. Viele andere hätten ihn jedoch, wenn in Lateinamerika und den übrigen Ländern der Dritten Welt eine Politik betrieben würde, die die Eigeninitiative förderte, statt sie abzuschrecken und anzufeinden. Es ist nicht abzustreiten, dass in Lateinamerika der unternehmerische Erfolg nicht auf Talent und Einsatz zurückzuführen ist, sondern auf Privilegien, auf die Verfilzung von Regierungen und Unternehmern, für die letztlich die schutzlosen Verbraucher aufkommen. Dies ist jedoch zum großen Teil ein Ergebnis der grenzenlosen Angst vor dem Markt und dem freien Wettbewerb, das heißt vor der Freiheit, und eine Folge der Präsenz des Staats und seiner Fangarme in allen Räumen des Wirtschaftslebens, das damit erstickt und korrumpiert wird.

Auch meine zweite Armengeschichte hat einen Namen: Aquilino Flores. Als sein Vater starb, war Aquilino Flores acht Jahre alt. Er wusste, dass er in seiner Heimat Huancavelica, einer der ärmsten Provinzen in den peruanischen Bergen, nichts anderes erwarten konnte als die Unsicherheit und den Hunger, mit denen er seit seiner Geburt gelebt hatte.

Wie Tausende andere Bewohner der Provinz emigrierte er daher nach Lima. Dort verdiente er zunächst seinen Lebensunterhalt mit Autowaschen in der Umgebung des Zentralmarkts. Er war ein sympathischer und fleißiger Junge, und eines Tages schlug ihm der Besitzer eines der Wagen, die er wusch, vor, einige der Polohemden, die er in seiner Werkstatt herstellte, für ihn zu verkaufen. Er gab ihm zwanzig Hemden und meinte, er sollte sich so viel Zeit lassen, wie er brauchte. Aquilino verkaufte die zwanzig Polohemden jedoch an einem einzigen Tag. Er war damals ein kleiner Junge, als er vom Autowäscher zum ambulanten Verkäufer von Kleidungsstücken im kolonialen Zentrum Limas wurde.

Zwar besaß er fast keine Bildung, aber er war einsatzbereit und intelligent und verfügte über ein an ein Wunder grenzendes Gespür für den Geschmack des Publikums. Eines Tages fragte er seinen Polohemd-Lieferanten, ob er ihm die Hemden mit bunten Figuren liefern könnte, da diese von seinen Kunden bevorzugt würden. Da der Lieferant aber keine bedruckten Kleidungsstücke herstellte, beauftragte Aquilino einen informellen Färber damit, die von ihm verkauften Hemden mit Abbildungen und Verzierungen zu versehen. Manchmal schlug er ihm sogar das Design und die Farben selbst vor.

Vierzig Jahre, nachdem er völlig mittellos in Lima ankam, leitet der ehemalige Autowäscher und Straßenverkäufer heute Topitop und damit das wichtigste Textilunternehmen in ganz Peru, das mit einem Jahresumsatz von über einhundert Millionen Dollar fünftausend Menschen direkt und weitere rund dreißigtausend indirekt beschäftigt.

Bemerkenswert ist an den Geschichten, dass alle Unternehmen Erfolg hatten, obwohl sie in einem gegenüber dem freien Markt und den Privatunternehmen feindlichen, von Populismus, Staatsinterventionismus und Korruption durchsetzten gesellschaftlichen und politischen Umfeld tätig waren. Wenn die Flores und Añaños in Peru, die Supermarktkette Nakamatt in Kenia und das Industriedesignunternehmen Adire in Nigeria trotz der vorgefundenen Hindernisse und Schwierigkeiten ihren heutigen Erfolg erreichten, fällt es nicht schwer sich vorzustellen, was geschähe, wenn die Armen der Dritten Welt in einem konstruktiven Umfeld arbeiten könnten, das die unternehmerische Initiative fördert, anstatt sie durch Überregulierung und eine Besteuerung mit Enteignungscharakter zu ersticken, und wenn die Händler, Handwerker und Industriellen anstelle von Rechtsunsicherheit auf stabile, klare und gleiche Spielregeln vertrauen könnten.

Eine weitere Lehre aus diesen Geschichten besteht darin, dass der beste Beitrag der entwickelten Länder und der internationalen Finanzinstitutionen zur Bekämpfung der Armut und der Unterentwicklung nicht die Almosen und Subventionen sind, die im Gegensatz zu den hochherzigen Vorsätzen, die ihnen zugrunde liegen, lediglich die Initiative bremsen, passives Verhalten, Abhängigkeit und Schmarotzertum fördern und die Korruption anregen. Vielmehr müssen freie Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden, die es den Armen ermöglichen, sich ihrer eigenen Mittel zu bedienen, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern und Fortschritte zu machen.

Nach Ansicht vieler Ökonomen wäre die Öffnung der Märkte, zu denen die Produkte aus den unterentwickelten Ländern keinen Zugang haben, die beste Hilfe, die die reichen Länder zur Förderung der Entwicklung in Afrika und Lateinamerika, den rückständigsten Regionen der Erde, anbieten könnten. Asien scheint, so die weitere Analyse, mit Ausnahme von Militärregimes wie Myanmar bereits den Absprung geschafft zu haben.

Die Armen wissen selbst am besten, dass es nicht die vom Krebsgeschwür der Bürokratie gelähmten und von Ineffizienz, kriminellen Geschäften, Vetternwirtschaft und anderen Mängeln zerfressenen Staaten sein werden, die sie aus der Armut heben, sie haben diese Erfahrung schließlich am eigenen Leib gemacht. Sie wissen, dass ihr Überleben ausschließlich von ihrem Einfallsreichtum, ihrer Arbeit und ihrem Willen zum Aufstieg abhängt, wie Aquilino Flores, als er unermüdlich Autos wusch und Hemden auf den Straßen von Lima verkaufte, oder wie die Familie Añaños, als sie in der Küche ihres Hauses die Flaschen füllte und etikettierte.

Diese Energie kann Berge versetzen, vorausgesetzt, dass sie sich nicht erschöpft und verliert im Kampf gegen künstliche Hindernisse, die immer auf die staatliche Einmischung zurückzuführen sind. Diese zivilen Helden sind das lebende Beispiel dafür, dass die Armut, in der weltweit immer noch Hunderte Millionen Menschen leben, kein unabänderliches Schicksal ist, sondern ein Übel. Und dieses Übel kann mithilfe der Waffen bekämpft und besiegt werden, die in der folgenden, aus vier Worten bestehenden Devise, man könnte es auch Programm nennen, zusammengefasst sind: Arbeit, Privateigentum, Markt und Freiheit.

Der Text ist eine gekürzte Fassung der Dankesrede, die der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa am 8. November in der Paulskirche zu Frankfurt am Main hielt, wo ihm der Freiheitspreis der Stiftung für die Freiheit verliehen wurde.


Persönliche Anmerkung: Kola Real ist tatsächlich super präsent hier, und auch Topitop gibt es hier in Arequipa. Was Vargas Llosa uns verschweigt, ist, dass heute in Topitop exklusive Textilien für den Export hergestellt werden, die fast soviel kosten wie in Europa und normalerweise so gut wie unbezahlbar sind für den durchschnittlichen Peruaner - soweit jedenfalls mein Eindruck. Ein bisschen zu blauäugig ist mir der gute Señor Vargas Llosa - übrigens ein Arequipeño - ausserdem. Denn meiner Meinung nach gehört zu allem noch immer das gewisse Quäntchen Glück dazu.
Aber insgesamt: Schöne Geschichten. Ich geh dann mal ne Kola Real trinken.

Letztes Mal editiert: Um 00:13:39 am 12.11.2008

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